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Die Gruppenausstellung Ich ist ein anderer nimmt ihren Titel von der berühmten Formulierung “Je est un autre” von Arthur Rimbaud. Schon die grammatikalische Verzerrung drückt die Verlegenheit aus, das Selbst objektivieren zu wollen. Das Selbst in der zeitgenössischen Kunst ist oftmals schwer von der öffentlichen Person und von der Marke, für die das Werk steht, zu unterscheiden. Dennoch ist dieser mehrdeutige Bereich, in dem die Autobiografie in Fiktion übergeht, zu einem fruchtbaren Terrain geworden, zu einem Spiegelkabinett, in dem Niemand das ist, was sie oder er zu sein scheint.
Becky Beasley (*1975, GB), Laura Horelli (*1976, FI), Martin Kippenberger (1953-1997, D), David Meskhi (*1979, GE), Lindsay Seers (*1966, GB) , Stephen Shore (*1947, USA), Susanne M. Winterling (*1970, D)
Eröffnung: Freitag, 23.03. um 19:00 Uhr Einführung, 19:30 Uhr Caroline Käding
Samstag, 24.03. um 19:00 Uhr
Kunstsalon mit Lindsay Seers, Künstlerin der Ausstellung
Sonntag, 25.03. um 14:00 Uhr
KKK - Familienworkshop
Mittwoch, 28.03. und 18.04.
jeweils um 19:00 Uhr
Öffentliche Führung
Mit freundlicher Unterstützung durch:

Freitag, 23.03. um 19:00 Uhr
Einführung 19:30 Uhr Caroline Käding
Di – So 12:00 – 18:00 Uhr
Mi 12:00 – 20:00 Uhr
Mo geschlossen
Am Samstag, 31.03. ist die Ausstellung geschlossen.
Eintritt: 2 € / 1,50 €
Donnerstag gratis
Die Ausstellung ist an den Feiertagen geöffnet.
Mitglieder frei
Ausstellungsansicht >+6|2012 – shortlist Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst<
Anlässlich ihrer Gründung im Januar dieses Jahres ist die Interessengemeinschaft Freiburger Komponisten e.V. am 16. März um 20 Uhr zu Gast in den Räumen des Freiburger Kunstverein. Unter dem Titel „Fetzen“ findet eine modulare Klang/Raum Komposition mit 19 Uraufführungen statt.
Für die Realisation des Projektes und die neu entstandenen Kompositionen sind die architektonische und akustische Beschaffenheit des Raumes sowie die Geschichte des ehemaligen Marienbads künstlerischer Ausgangspunkt. Mit dieser modularen Klang/-Raum-Komposition ist im Zuge der Gründung des IFK eine Gemeinschaftskomposition entstanden, die von allen beteiligten Komponisten kollektiv erarbeitet wurde. Die IFK präsentiert sich am 16. März erstmalig der Freiburger Öffentlichkeit. Stücke der folgenden Komponisten werden aufgeführt: Martin Bergande, Roland Breitenfeld, Andreas Fervers, Hermann Gottschewski, Mesias Maiguashca, Igor Majcen, Frank Michael, Wolfgang Motz, Mia Schmidt, Johann Christian Schulz und Andreas H. H. Suberg. Das Konzert wird von einem eigens hierfür zusammengestellten Ensemble unterstützt: Steve Altoft, Lee Ferguson, Sylvia Fischer, Frank Michael, Johann Christian Schulz, Gaby Schumacher, Olaf Tzschoppe und Thomas Wagner.
Gefördert wird das Konzert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg, das Regierungspräsidium Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Mit freundlicher Unterstützung durch:

Walter Swennen (*1946, Brüssel) wringt aus dem Akt der Malerei verzweifelten Humor. Ironie, verwaschene Erinnerungen, falsch buchstabierte Namen sowie Ausrufe werden miteinander kombiniert und kämpfen um einen Platz auf der Bildoberfläche. Geschwächte Anklänge altmodischer Pop Art-Symbole treten aus dem Grund malerischer Abstraktion hervor. Cartoonartige Motive sind oft kurz davor, sich in reine Formen und so im Material des Malprozesses aufzulösen. Aus dem Gespür für Zwecklosigkeit von Formalismus und Darstellung erfindet Swennen eine erregte malerische Sprache.
Freitag, 20.01. um 19:00 Uhr
Eröffnung
Montag, 06.02. um 19:00 Uhr
Kunstsalon mit Quinn Latimer, Autorin und Kritikerin, Basel
Mittwoch, 08.02. um 19:00 Uhr
Öffentliche Führung
Mittwoch, 22.02. um 19:00 Uhr
Kunstsalon mit Roos Gortzak, Freischaffende Kuratorin und Kritikerin, Karlsruhe
Sonntag, 22.01. um 14:00 Uhr
KKK-Familienworkshop
Mittwoch, 29.02. um 19:00 Uhr
Öffentliche Führung
Freitag, 20.01. um 19:00 Uhr
Einführung 19:30 Uhr Caroline Käding
Di – So 12:00 – 18:00 Uhr
Mi 12:00 – 20:00 Uhr
Mo geschlossen
Eintritt: 2 € / 1,50 €
Donnerstag gratis
Mitglieder frei
Alexander Heim (*1977, Hamburg) formt vertraute Fundobjekte in Skulpturen um, die wie Schrottteile von einem anderen Planeten aussehen. Wie Requisiten in einem Science Fiction Film bleibt ihre äußere Erscheinung in der Schwebe zwischen organischen und technischen Körpern. Als dreidimensionale Objekte korrespondieren sie mit Bildelementen in seinen Videos. Indem sie künstliche Formen annehmen, behaupten sie sich als einzelne Werke im Ausstellungsraum. Die futuristische Metapher wird in Heims Videos belebt und verwandelt Ansichten städtischer Randgebiete in post-apokalyptische Landschaften.
Freitag, 20.01. um 19:00 Uhr
Eröffnung
Montag, 06.02. um 19:00 Uhr
Kunstsalon mit Quinn Latimer, Autorin und Kritikerin, Basel
Mittwoch, 08.02. um 19:00 Uhr
Öffentliche Führung
Mittwoch, 22.02. um 19:00 Uhr
Kunstsalon mit Roos Gortzak, Freischaffende Kuratorin und Kritikerin, Karlsruhe
Sonntag, 22.01. um 14:00 Uhr
KKK-Familienworkshop
Mittwoch, 29.02. um 19:00 Uhr
Öffentliche Führung
Freitag, 20.01. um 19:00 Uhr
Einführung 19:30 Uhr Caroline Käding
Di – So 12:00 – 18:00 Uhr
Mi 12:00 – 20:00 Uhr
Mo geschlossen
Eintritt: 2 € / 1,50 €
Donnerstag gratis
Mitglieder frei
Sternentstehungsgebiet M17 im Sternbild Schwan (Quelle: ESO)Aus Anlass des letzten und vierten Teils der Vortragsreihe „Konzepte von Schönheit in Kunst und Wissenschaft“ unternehmen die geladenen Referenten einen Ausblick: Thema an diesem Abend ist die Beobachtung des Himmels in Astronomie und Bildender Kunst. Dr. Dirk Soltau, Astrophysiker, erläutert den Zusammenhang von naturwissenschaftlicher Beobachtung und Schönheit in der Geschichte der Astronomie, wie etwa in der Vorstellung symmetrischer Himmelsbahnen gegeben. Björn Dahlem, Bildender Künstler, beschäftigt sich mit der Ästhetik der Modelle der Himmelskörper in der Naturwissenschaft. Im Anschluss an ihre Vorträge begeben sich beide Referenten in ein Gespräch.
Dr. Dirk Soltau, Astrophysiker am Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik,
Freiburg. „Ist das Universum schön?“
Am Anfang der Beschäftigung mit der Naturwissenschaft steht häufig eine ästhetische Faszination. Dies gilt besonders für die Astrophysik. Doch führt die Suche nach der Schönheit in den Naturwissenschaften auch zur Wahrheit? Diese Frage wurde früher von vielen Wissenschaftlern bejaht. Doch heute ist man sich nicht mehr so sicher. Im Gegenteil: Verführt von der Schönheit, ist es leicht, dem Irrtum zu
erliegen.
Björn Dahlem, Bildender Künstler, Berlin.
„Die Architektur des Himmels“
Björn Dahlem geht in seinem skulpturalen Schaffen nicht vom Stabilen, sondern vom Fragilen aus – ganz so, wie er die Verfasstheit des menschlichen Wissens begreift. Als profunder Kenner von Geistes-
und Kulturgeschichte transponiert Dahlem komplexe Themen, insbesondere der Astrophysik und der Philosophie, in das Feld der Kunst. Seine Skulpturen und Installationen, die er meist unter Verwendung von profanen Materialien aus Baumärkten und Trödelläden herstellt, setzen dort an, wo gesicherte Erkenntnisse an ihre Grenzen stoßen. Er begreift das Universum als geistiges Gefüge von
Gedanken- und Vorstellungsräumen, als ein Gebäude aus Bildern, in denen Wissenschaft und Mythos stets neu miteinander verschmolzen werden.