
Teil 1: Cowboys im Weltall 1 - 3
Blaue Bohnensuppe
Ghosts (2010), Video, 6:15 Min, Farbe, Ton.
Mit: Manuel Frattini. Mia Bailey (Basel) und Manuel Frattini (Freiburg), beide im Jahr 2010 Stipendiaten der iaab in der Cité Internationale des Arts in Paris, präsentieren ihr gemeinsames Projekt „Area Studies“, das in Paris entstanden ist. Der Begriff „Area Studies“ (deutsch: „Örtlichkeitsforschung“) bezeichnet interdisziplinäre Forschung in einem bestimmten geographischen, nationalen oder kulturellen Gebiet. An diesem Abend werden die Künstler über die Entstehung einer Gruppe von Videos sprechen, vor dem Hintergrund der Fragen über das Fremde, die der Auslandsaufenthalt im Nachbarland ausgelöst hat.
Reinhard Klessinger, Ahrenshooper Surround, 2010Reinhard Klessinger
Ahrenshoop: von sich zu sich und umgekehrt
.Reinhard Klessinger hatte 2010 ein Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop, gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. In einer Video Performance geht Reinhard Klessinger von dem Titel der Veranstaltungsreihe „back_from“ aus. Back_from impliziert, dass man zurückkehrt. Dies heißt aber nicht, dass man dort wieder ankommt, von wo aus man gestartet ist. Auch weiß man nicht, was man so alles bei einer Ortsveränderung mit sich führt. Die Performance folgt einer bildnerischen Ordnung, die zwar von Klessingers Aufenthalt in Ahrenshoop mit beeinflusst ist, aber ihre eigenen Wege geht. Ein Hin und Her zwischen Orten und Zeiten.

Credit: Aufnahme der Reise in Xiahe / Pronvinz Gansu, © Irene Schüller, Jens Stickel



Foto: Jens Reichert back_from Reykjavik


Donnerstag, 03. Juli 2008, 20:00 Uhr - ein Projekt mit dem E-Werk Freiburg
im Kunstverein Freiburg, Dreisamstr. 21
Lagos, Nigeria
Foto: Matthias Dämpfle 2007 initiierte der in Freiburg und Lagos arbeitende Künstler und Kurator
Emeka Udemba zusammen mit dem E-Werk Freiburg ein Projekt das Freiburger Künstler nach Lagos brachte.
Laut einem Lexikon von 1967 hatte die Stadt Lagos damals 400 000 Einwohner,
heute wird ihre Zahl auf 11 Millionen geschätzt. 2007 initiierte der in Freiburg
und Lagos arbeitende Künstler und Kurator Emeka Udemba ein Projekt, das Freiburger Künstler nach Lagos brachte.
Matthias Dämpfle und Emeka Udemba werden von ihren Erfahrungen berichten -
auch von den "Bächle", die beide Städte haben, allerdings in sehr unterschiedlichen
Ausprägungen.
PDF >
Wikipedia Artikel, Lagos >
am Donnerstag, 10. Januar 2008, um 20:00 Uhr
KunstUnternehmen
Der Titel des Offenburger Projektes "KunstUnternehmen" zeigt in seiner Mehrdeutigkeit bereits, worum es geht:
Künstler unternehmen etwas mit Unternehmern.
Seit Februar 07 waren die Organisatorinnen, Bernadette Hörder und Ulrike Israel, bestrebt, zwölf Künstlern aus dem Eurodistrikt und elf mittelständischen Unternehmen aus Offenburg und Umgebung eine Arbeitsgemeinschaft auf Zeit zu stiften. Die Unternehmen stellten das Material, technische Unterstützung und räumliche Möglichkeiten zur Verfügung, welche die Künstler nutzen konnten. Das Vorhaben zielt auf eine Win-Win-Situation: Die Unternehmen profitieren vom Freigeist der Künstler und die Künstler können Möglichkeiten nutzen, die das eigene Atelier nicht bietet.
Für drei Monate wurde der Platz der Verfassungsrechte in einen belebten Skulpturenpark verwandelt. Ein spannendes interdisziplinäres Projekt, mit viel öffentlicher Diskussion in einem ungewöhnlichen Kontext.
Am Donnerstag, 28. September 2006, um 20:00 Uhr im Kunstverein Freiburg
2004 hat Annette Merkenthaler in Guanajuato/Mexiko mit einer Gruppe von mexikanischen StudentInnen eine Installation mit dem Titel Horizonte Perdido realisiert. Mit beteiligt war u.a. Marianne Kampel, Studentin der Universität für Angewandte Kunst, Wien. Gemeinsam berichten sie über Inhalte und Erfahrungen des internationalen Projekts.
Katharina Pöpping & Sabine Wannenmacher
Gast: Tino Sehgal
Dienstag, 07. März, 2006, 20:00 Uhr, Kunstverein Freiburg
Die beiden in Freiburg lebenden Künstlerinnen Katharina Pöpping und Sabine Wannenmacher verbrachten letztes Jahr einige Monate in Italien.
Gewissermaßen als Souvenir ihres Arbeitsaufenthaltes dort haben sie Tino Sehgal mitgebracht und zu einem Gespräch bei Grissini und Martini in den Kunstverein eingeladen.
Ulrike Weiss
Donnerstag, 09. Februar 2006, 20:00 Uhr
Kunstverein Freiburg
"C´est quoi pour toi la Djellabah?" et "Une nuit au jardin"
Ulrike Weiss stellt Installationen und Performances vor, die sie von 2003 - 2005 mit marokkanischen Künstlern und Schauspielern in Rabat/Marokko durchgeführt hat. Diese Projekte konnten durch die Förderung von DAAD, Goethe-Institut und Institut Francais realisiert werden.