Und dann waberte uns der Boden entgegen


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Und dann waberte uns der Boden entgegen
09.04.–22.05.2022

Ich habe direkt vor dem Eingang geparkt. An der Kasse sah ich eine Art schwankenden Umriss, dem ich meine Sparbriefe in die Hand drückte und sagte: „Middle King Pommes und ‘ne Cola“.
Beim Hinabstolpern verloren wir den Halt und dann den Boden. Es schien, als riefe er, als kippte er in uns hinein. Was brauchte es, damit wir anfingen, anders zu stolpern? Worin bestand unser kommunistisch-psychedelisches Bewusstsein eigentlich? Darin, wie wir gemeinsam versuchten zu verstehen, wie wir miteinander mit den Dingen sind? Und wo übersetzte es sich in ein Machen? Der Boden waberte weiter auf uns zu, riss alles mit sich und vermischte sich aus diesen Momenten mit den Vorstellungen, die weiterziehen. Aus Stolpern wurde Waten.
Die unabänderlichen Bahnen sind jetzt viel weicher und wandelbar. Undenkbares scheint wieder möglich. Der Kopf liegt weich, genau so, als gäbe es keine Angst mehr vor einem Morgen.  

Und dann waberte uns der Boden entgegen ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Langenhagen und entwickelte sich aus einem regelmäßigen Austausch zwischen beteiligten Künstler*innen und Mitarbeiter*innen der zwei Kunstvereine. Der Freiburger Fassung gingen die Ausstellung Wir stolperten den Hügel hinab und begegneten einer Form im Kunstverein Langenhagen und das Symposium the way in is the way out in Hannover voraus.

In weiterhin vermischten Rollen und wechselndem Maße mit Heinrich Dietz, Michael Dobrindt, prep gúrrugu, Krõõt Juurak, Henri Michaux, Sybil Montet, Alessandro Pignocchi, Theresa Rößler, survival sissi, Sebastian Stein, Lily Wittenburg und Anderem.

Saalzettel

Abb.: Sybil Montet, Satin, 2022, CGI, Lentikulardruck

In Kooperation mit dem Kunstverein Langenhagen:

Die Ausstellung wird unterstützt durch: